Der Vulkan lebt III – Filmabend im BGH Ortenberg

Der Vulkan lebt III – Filmabend im BGH Ortenberg

Der Vulkan lebt III

Filmabend mit Rudolf Dietrich

Rudolf Dietrich, der bekannte Naturfilmer aus Lauterbach, hat am gestrigen Abend seinen dritten Teil der Serie Der Vulkan lebt im Ortenberger Bürgerhaus vorgestellt. In der Regel läuft der 75-Minütige Film ausschließlich in Kinos, doch für den NABU Ortenberg hat er eine Ausnahme gemacht.

Freundschaftlich verbunden mit dem NABU Ortenberg, nicht nur weil wir ihn bei Filmaufnahmen für den dritten Teil unterstützt haben, war es für Dietrich eine Selbstverständlichkeit unserer Einladung zu folgen, wofür wir ihm ganz herzlich Danken.

Dietmar Wäß, 1. Vorsitzender des NABU Ortenberg, begrüßte die zahlreich erscheinenen Gäste und dankte dem Filmemacher für sein Engagement in Sachen Natur und Umwelt. Im dritten Teil der Filmserie, so Dietrich, ist er auch auf Problematiken eingegangen, die nicht nur die heile Welt zeigen. So geht er auf das Insektensterben ein, hinterfragt ob man der Evolution freie Hand geben sollte oder der Mensch doch eingreifen  sollte. In seinen Kommentaren wird dem Zuschauer auch mal ein Spiegel vorgehalten und manch einer wird dadurch sicherlich zum Nach- und Umdenken angeregt. Der Film zeigt in eindrucksvoller Weise was wir alle im Vogelsberg und der Wetterau doch an Naturschätzen haben. Man muss sich nur mit offenen Augen umschauen, um dies zu erkennen.

Erfreulich war es zu sehen, dass auch junge Zuschauer gebannt den Bildern und Kommentaren des Naturfilmers Dietrich folgten und zum Ende des Filmabends sich noch mit ihm unterhalten konnten. Ein bemerkenswerter Mensch und Naturfreund, der es versteht Menschen für die Natur zu begeistern, Zuschauer nachdenklich darüber zu machen was der Mensch im Begriff ist zu zerstören.

Für Rudolf Dietrich, 1937 in Wetzlar geboren, soll es der letzte Film gewesen sein. So sagt er jedenfalls. Auch wenn wir es nicht glauben möchten, danken wir ihm für viele Stunden Naturfilme welche nicht nur unsere Heimat betreffen,  sondern zum Beispiel auch das Naturschauspiel auf den Galapagosinseln. 

Ein spannender Filmabend mit teils auch kritischen Kommentaren gespickt bewegt hoffentlich so manchen Besucher  zum Nach- und vielleicht Umdenken was den Umgang mit der Natur betrifft.

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