Malern, Räumen und Bodenarbeiten

Malern, Räumen und Bodenarbeiten

Malern, Räumen und Bodenarbeiten

Die AG Gebäude hat sich heute (26.1.2019) getroffen, um im 1. OG den großen Raum und zukünftige Mediathek  auf Vodermann zu bringen. Die komisch anmutende gelbe Farbe sollte einem strahlenden Weiß weichen. Und der hässliche und abgenutzte Teppich sollte ebenfalls versteckt werden.

Bereits am letzten Donnerstag wurden für diesen geplanten Arbeitseinsatz Vorbereitungen getroffen. Die Odenwälder Deckenlampen wurden abgebaut, der Raum frei geräumt und Material eingekauft.

Als Starttermin wurde zwar 9:00 Uhr abgemacht, aber irgendwer ist ja immer dabei, der sich nicht daran hält. Denn um 9:00 Uhr war schon das erste Drittel des Raums gestrichen. Siggi hat für reichlich Platz gesorgt und die alten Deckenlampen nach unten gebracht und gemeinsam wurden nach und nach ausreichend Pakete des Click-Vinyl nach oben getragen. Binnen kürzester Zeit hatte Ferdi unsere beiden Weißbinder eingeholt. Aber auch nur fast. Ecken, Kanten und Heizungsrohre sorgten dafür, dass der Vorsprung der Maler doch immer wieder größer wurde.

Zwischendruch mit belegten Brötchen versorgt gingen die Bodenarbeiten weiter voran, während die Maler den nächsten Raum (das zukünftige Büro) leer räumten und  für den Anstrich vorbereiteten. Das Büro diente bis dahin als Stuhllager. Und beim Ausräumen sind uns einige kaputte Stühle untergekommen, die man bisher noch nie gesehen hatte. Abgeplatzte Furniere mit scharfen Kanten und vollkommen hässlich anzuschauen. Lieber Häuptling Dietmar, wenn du diese Zeilen liest:  diese Stühle wurden auf meine Veranlassung entsorgt. Bisher hat sie niemand vermisst und in Zukunft hätte sie auch keiner wirklich gebrauchen können.

Mit der Tür wurde noch ein wenig gekämpft. Die Fußbodenleiste wollte nicht so wie wir und da müssen wir schauen, wie wir den Übergang vom Raum in den Flur lösen können. Natürlich passte die Tür jetzt nicht mehr, da der Fußboden ja etwas höher gekommen ist und schliff an einer Stelle püber den Boden (nebenbei bemerkt ist der Fußboden auch noch schief). Die Tür musste also unten etwas gekürzt werden. Die Frage jetzt noch machen oder beim nächsten Arbeitseinsatz stellte sich. Thomas war plötzlich mit einem Tschüss auf den Lippen veschwunden und Ferdi holte einen Hobel und kurzerhand wurde das Türblatt unten passend gehobelt. dann tauchte Thomaqs in Begleitung aus mit Handkreissäge, Schiene usw., stellte sich fast in die reichlich vorhandenen Hobelspäne und wollte das Türblatt kürzen. Grinsend haben Ferdi und ich die eingehängte Tür quasi mit dem kleinen Finger geschlossen. Ungläubige Gesichter und auf die Frage wie wir das gemacht haben,  zeigten wir nur auf die Späne zu Thomas’ Füßen. Trotzdem wurde das Türblatt aber noch sauber mit der Handkreissäge bearbeitet und die Tür wieder eingehängt und der Feierabend ausgerufen.

Der Dank für den heutigen Einsatz geht an Axel, Ferdi, Thomas, Siggi (und mich). Sechs Stunden Freizeit für unser Großprojekt werden somit auf das Konto der Eigenleistungen gebucht.

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