Das Massenaussterben an der Kreide-Tertiär-Grenze

Das Massenaussterben an der Kreide-Tertiär-Grenze

Das Massenaussterben an der Kreide-Tertiär-Grenze

Bild: Sven Weidemeyer

Wir setzten das Vortragsprogramm mit einem paläontologischen Thema fort. Am 15. August um 19.30 Uhr stand das Massenaussterben an der Kreide-Tertiär-Grenze im Mittelpunkt. Unser 1. Vorsitzender Dr. Sven Weidemeyer, seines Zeichens Paläontologe, erläuterte anhand von Forschungsergebnissen aus Patagonien, dem südlichen Teil Südamerikas, die Geschehnisse vor 65 Millionen Jahren.

Das Massenaussterben an der Kreide-Tertiär-Grenze, die heute als Kreide-Paläogen-Grenze bezeichnet wird, gehört zu den sogenannten Big Five. Dies sind die fünf größten Massenaussterbeereignisse der bisherigen Erdgeschichte. Obwohl das Aussterbeereignis am Ende der Kreide nicht das größte Aussterbeereignis war, ist es doch aufgrund seiner bekanntesten Opfer, den Dinosauriern, das populärste der Big Five.

Anhand eigener Forschungsergebnisse wurden die Ereignisse vor 65 Mio. Jahren rekonstruiert. Nicht nur die reinen wissenschaftlichen Ergebnisse kamen zur Sprache, auch die Fotos aus dem Gelände vermittelten Eindrücke von den Arbeitsweisen und der Landschaft im argentinischen Teil Patagoniens. Die heutige Lebewelt ist ebenso von großer Bedeutung, um das Fossilmaterial auszuwerten. Denn nur wenn die Rekonstruktion der Lebensweisen der früheren Arten gelingt, sind ökologische Analysen möglich. So ist es zum Beispiel von großer Bedeutung, Aussagen über die Ernährungsweisen der damaligen Arten treffen zu können. Somit stehen auch die Methoden nach der Arbeit im Gelände im Blickpunkt.

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